11 Mai, 2012

Das Urheberrecht ermöglicht, dass wir Künstler und Autoren von unserer Arbeit leben können und schützt uns alle, auch vor global agierenden Internetkonzernen, deren Geschäftsmodell die Entrechtung von Künstlern und Autoren in Kauf nimmt. Die alltägliche Präsenz und der Nutzen des Internets in unserem Leben kann keinen Diebstahl rechtfertigen und ist keine Entschuldigung für Gier oder Geiz.

Wir sind die Urheber!

16 März, 2012
Kommentar zum Artikel in Die Zeit: Lernt zu teilen! Bevor es zu spät ist. Von Maximilian Probst und Kilian Trotier



Unverzichtbar wertlos


Dieser Artikel ist anbiedernd an die “neue” Netzkultur und bedient sich einer Argumentation, die auf tönernden Füßen steht. Wahrscheinlich braucht die Zeit jüngere Leser. Und dann wird munter nachgeplappert, was bei Twitter & Co die Runde macht. Mit Urheberrecht hat das nichts zu tun.
Und es gibt auch keine “neuen Geschäftsmodelle” für Künstler. kickstarter.com behält z. B. das gesamte Geld der Fans, wenn die Summe nicht zustande kommt. Gerissener kann man gar nicht Künstler und Fans auf einen Schlag in die Pfanne hauen.
Und noch etwas: Die Künstler melden sich nicht zu Wort? Das ist ja ein echter Witz! Natürlich melden die sich. Wie ich jetzt. Nur das schmeckt der Download-Süchtigen Copy&Paste Community ganz und gar nicht, was die sagen.
Künstler finden es nämlich nicht “hip”, wenn originäre Werke zerhackzückelt werden, wenn der Urheber nicht genannt wird, wenn nicht nur die “armen Kids” (wahrscheinlich alle ohne zahlungskräftige Eltern) sich in ungezügelter Gier alles einverleiben, was sich irgendwie herunterladen lässt, wenn auf YouTube zu meinen Songs ein völlig beklopptes “Fan”-Video läuft.
Künstler ziehen überall den Kürzeren: itunes zahlt z. B. von den 0,99 Cent ganze 0,09 Cents pro Song an den Künstler. Es gibt kein Mikro-Payment-System, das keine horrenden Gebühren erhebt.
Musik (oder im weiteren Sinne Kulturgut) wird als unverzichtbar betrachtet und ist zugleich wertlos, weil kaum einer dafür bezahlen will.
Foto: theconstantbuzz:©Tom Friedman

Kommentar zum Artikel in Die Zeit: Lernt zu teilen! Bevor es zu spät ist. Von Maximilian Probst und Kilian Trotier

Unverzichtbar wertlos

Dieser Artikel ist anbiedernd an die “neue” Netzkultur und bedient sich einer Argumentation, die auf tönernden Füßen steht. Wahrscheinlich braucht die Zeit jüngere Leser. Und dann wird munter nachgeplappert, was bei Twitter & Co die Runde macht. Mit Urheberrecht hat das nichts zu tun.

Und es gibt auch keine “neuen Geschäftsmodelle” für Künstler. kickstarter.com behält z. B. das gesamte Geld der Fans, wenn die Summe nicht zustande kommt. Gerissener kann man gar nicht Künstler und Fans auf einen Schlag in die Pfanne hauen.

Und noch etwas: Die Künstler melden sich nicht zu Wort? Das ist ja ein echter Witz! Natürlich melden die sich. Wie ich jetzt. Nur das schmeckt der Download-Süchtigen Copy&Paste Community ganz und gar nicht, was die sagen.

Künstler finden es nämlich nicht “hip”, wenn originäre Werke zerhackzückelt werden, wenn der Urheber nicht genannt wird, wenn nicht nur die “armen Kids” (wahrscheinlich alle ohne zahlungskräftige Eltern) sich in ungezügelter Gier alles einverleiben, was sich irgendwie herunterladen lässt, wenn auf YouTube zu meinen Songs ein völlig beklopptes “Fan”-Video läuft.

Künstler ziehen überall den Kürzeren: itunes zahlt z. B. von den 0,99 Cent ganze 0,09 Cents pro Song an den Künstler. Es gibt kein Mikro-Payment-System, das keine horrenden Gebühren erhebt.

Musik (oder im weiteren Sinne Kulturgut) wird als unverzichtbar betrachtet und ist zugleich wertlos, weil kaum einer dafür bezahlen will.

Foto: theconstantbuzz:©Tom Friedman

(via elkeringhausen)

3 Februar, 2011

Did Gap Use Flickr Photo for Its Designs?

Did Gap Use Flickr Photo for Its Designs? - DesignTAXI.com

Das ist interessant und offensichtlich schlecht für den Klamottenhersteller Gap. Demnach hat Gap ein Foto von Flickr als Vorlage für sein Design genommen, ohne den Fotografen zu bezahlen.

Nachvollziehbar ist das aber nicht, denn einen Oldtimer von vorn zu fotografieren, schaffe ich auch noch. Wahrscheinlich hat sich jemand “ganz bequem” bedient, irgendein armer Kreativling, der mit der Online-ist-alles-umsonst-Mentalität aufgewachsen ist.

Ich fänd’s gut, wenn Gap jede Menge Ärger deswegen bekommt und richtig zur Kasse gebeten wird. Schlecht wird es für den Designer ausgehen, der mit Sicherheit nicht nur seinen Job los ist, sondern auch für Gap die Zeche zahlen darf.