9 April, 2011
Die Botschaft ist ja richtig. Ich wünschte manchmal auch, ich hätte einen Ad Blocker für das wahre Leben. ABER: Warum müssen Awareness-Kampagnen so schulmeisterisch langweilig gestaltet werden? Öder geht’s ja kaum noch.
Muss ja nicht 4C sein, aber schon mit einer Farbe allein lässt sich viel machen. Aber nein, schwarz muss her (= wir meinen es ernst), Blocksatz oben drauf (= soll auch schwer zu lesen sein), kleine Typo ( irgendwas, was wie DIN-Mittelschrift Autorität schreit), und dann mal sehen, mit wie viel Text wir die Aufmerksamkeitsspanne “nachhaltig denkender” Passanten strapazieren können, indem wir die Message so richtig schön in die Länge ziehen.
Diese Kampagne - ich glaube, sie ist in Madrid zu sehen - englischt auch gleich noch munter vor sich hin, auch schön in einem so anglophilen Land wie Spanien. Was hat das mit der Region, mit dem Stadtbild zu tun? Möchtegern-Designer kommunizieren mit anderen weltweiten Wannabees und geben sich dabei ganz spartanisch - oder eher einfallslos, humorlos und 300 Lichtjahre von Kreativität entfernt.
Man könnte jetzt gönnerhaft sagen: “Besser als gar nichts.” Ist mir aber zu wenig. Wenn die öffentlichen Stellen schon brachliegende Werbeflächen sponsern, dann ist das eine Chance, die meiner Meinung nach nicht mit lustfeindlichen Ermahnungen verschwendet werden sollte. Auch ein knapper Geldbeutel oder Low-Budget-Projekte sind keine Ausrede für Ideenlosigkeit.
justprecisequotes:

the art of unity.

Die Botschaft ist ja richtig. Ich wünschte manchmal auch, ich hätte einen Ad Blocker für das wahre Leben. ABER: Warum müssen Awareness-Kampagnen so schulmeisterisch langweilig gestaltet werden? Öder geht’s ja kaum noch.

Muss ja nicht 4C sein, aber schon mit einer Farbe allein lässt sich viel machen. Aber nein, schwarz muss her (= wir meinen es ernst), Blocksatz oben drauf (= soll auch schwer zu lesen sein), kleine Typo ( irgendwas, was wie DIN-Mittelschrift Autorität schreit), und dann mal sehen, mit wie viel Text wir die Aufmerksamkeitsspanne “nachhaltig denkender” Passanten strapazieren können, indem wir die Message so richtig schön in die Länge ziehen.

Diese Kampagne - ich glaube, sie ist in Madrid zu sehen - englischt auch gleich noch munter vor sich hin, auch schön in einem so anglophilen Land wie Spanien. Was hat das mit der Region, mit dem Stadtbild zu tun? Möchtegern-Designer kommunizieren mit anderen weltweiten Wannabees und geben sich dabei ganz spartanisch - oder eher einfallslos, humorlos und 300 Lichtjahre von Kreativität entfernt.

Man könnte jetzt gönnerhaft sagen: “Besser als gar nichts.” Ist mir aber zu wenig. Wenn die öffentlichen Stellen schon brachliegende Werbeflächen sponsern, dann ist das eine Chance, die meiner Meinung nach nicht mit lustfeindlichen Ermahnungen verschwendet werden sollte. Auch ein knapper Geldbeutel oder Low-Budget-Projekte sind keine Ausrede für Ideenlosigkeit.

justprecisequotes:

the art of unity.