29 März, 2012

Das Bewusstsein für Werbung soll desensibilisiert werden. Auf TV-Werbung reagieren Konsumenten mittlerweile mit Vermeidung und Reaktanz, das heißt man sieht sie zwar, fühlt sich aber unwohl. Im Internet funktioniert Werbung häufig unauffälliger. Man registriert oft nicht, wie man eingebunden ist.

— Christoph Neuberger, Kommunikationswissenschaftler Universität München, zur Pflicht-Einführung der Timeline für Unternehmensseiten bei Facebook. Aus: FACEBOOK
Der nächste Schritt zum umfassenden Biografie-Portal

26 August, 2011

Facebook doesn’t cause drug abuse; drug abuse makes people turn to Facebook.

Alt Text: Teens Are Getting High on Social Media | Underwire | Wired.com

26 August, 2011

Teens who spend time on Facebook, MySpace, Twitter, and other social networking sites may be more likely to smoke, drink alcohol, and use drugs.

Social Networking Tied to Teen Drug, Alcohol Use

Thanks for the good laugh, finally social media is on the best way in the realms of heavy metal music and zombie movies. How much did Zuckerberg pay Columbia University for this study? I can’t even think of a more clean and boring environment than Facebook, they don’t even have a dislike button!

21 Juni, 2011

Kopfbesiedlungsprogramm

Ich finde die Vorstellung, wie Wim Wenders in der armenischen Steppe sitzt und zwei Tage lang auf ein verlassenes Riesenrad starrt, wirklich witzig. Gibt es davon auch ein Foto?

Dass Orte mehr von uns erzählen, “wenn keiner von uns zu sehen ist”, würde ich so jedoch nicht unterschreiben. Tatsächlich scheinen Menschen Wenders in seiner Interpretation der Welt zu stören, vielleicht, weil sich die Phantasie manchmal in menschenleerer Ödnis besser entfalten kann (oder muss).

Zugleich läuft meiner Meinung nach aber die Introspektion als Quelle der Kreativität immer auch Gefahr einer eitlen Nabelschau, was Wenders z. B. in “Bis ans Ende der Welt” thematisiert hat.

Mir gefällt seine Kritik an der organisierten Freizeitgesellschaft und richtig treffend finde ich seinen Kommentar zum digitalen Dauergeknipse, meist verbunden mit einer wahren Veröffentlichungsflut in Blogs und Social Media Plattformen:

Sie trauen ihrer Erinnerung nicht, das ist das Traurige. Sie glauben nicht, dass etwas überhaupt existiert, sie selbst am wenigsten, wenn man keinen Beleg vorweisen kann.”

Sehr schön!

22 Mai, 2011

Twittern ist … wie Im-Auto-im-Kreis-fahren und einmal täglich hupen.

Der nächste Schritt: „Das Netz ist a Bitch“ - Medien - Tagesspiegel

14 Mai, 2011

How dirty is your data?

How dirty is your data? | Greenpeace International

Nicht dass schon genug inhaltlicher Müll jeden Tag veröffentlicht wird - das ganze kostet auch noch Strom. Auf diesen brillianten Zusammenhang ist jetzt auch Greenpeace gekommen.

Mit der Studie “How dirty is your data?” fragen die Öko-Apostel, wie viel Dreck eigentlich entsteht, wenn das Internet mit dem digitalem Geplapper von Facebook & Co vermüllt wird. Lobenswerter Ansatz, wenn auch mit der propagandistischen Keule, aber irgendwie muss ja auch Greenpeace im Geschäft bleiben.

Am Ende kommt heraus: Facebook, Google, Twitter, YouTube und Konsorten führen dazu, dass wir mit unserem Computer verwachsen und ihn nicht mehr ausschalten (können). Und das verbraucht Strom (echt?), und der muss erzeugt werden (wirklich??) und das ist alles gar nicht gut. Surprise, surprise.

30 März, 2011

Einer Studie von Wissenschaftlern der amerikanischen Cornell Universität und von Forschern des Internet-Unternehmens Yahoo! mit dem Titel „Wer sagt was zu wem auf Twitter?“ zufolge stammt die Hälfte des Inhalts auf Twitter von 0,05 Prozent der Nutzer. Anders gesagt: Gerade einmal 100.000 Aktive aus den Gruppen Prominente, Medien, Organisationen und Blogger liefern demnach den Stoff, den die rund 190 Millionen Nutzer von Twitter suchen.

Neue Medien, gefährliche Medien: Folge der Elite - Medien - Tagesspiegel

23 März, 2011

Social networking does not stop when you are dead. As of today Dutch social network Hyves can be set, by request, in an “In Memoriam ” mode.

Hyves introduces social networking for the dead

In den Niederlanden können Hinterbliebende jetzt verstorbene Benutzer auch im sozialen Netzwerk für tot erklären. Angesichts der Ereignisse der letzten Wochen scheint diese Neuerung recht makaber und geschmacklos.

Andererseits - wenn das Leben online schon wie eine eigene Welt betrachtet wird, gehört der Tod wohl auch dazu. Ob aber Facebook als führender Sozialvernetzer sein Heile-Welt-Image durch die Statusmeldung “Verstorben” trüben will, möchte ich bezweifeln.

24 Februar, 2011

Google and Facebook are not encrypting the mobile traffic sent to and from their services, inviting wannabe attackers to impersonate them or post bogus status updates as a result.

Google and Facebook guilty of not encrypting mobile app traffic

19 Februar, 2011

Fütter mein Ego

Wenn gerade der Spiegel verschmiert ist und die narzistische Nabelschau auf Facebook nicht mehr den gewünschten Endorphin-Kick bringt, können Facebook-Junkies jetzt Ernst machen: Bei Facebook gibt es eine neue App namens Ego Book, mit der man alle Aktivitäten eines Profils als Buch drucken lassen kann.Ein bequemer, talentfreier Weg zum eigenen Druckwerk.

16 Februar, 2011

Professional critics spend their time whizzing between private screenings and secret gigs, opening nights and exclusive playbacks. Everyone else just does stuff they like, with people who like it too.

Is the age of the critic over? | Culture | The Observer

15 Februar, 2011

Infographic: All Facebook Users Prefer Photos with Girls

Infographic: All Facebook Users Prefer Photos with Girls - DesignTAXI.com

12 Februar, 2011

Until we choose to develop such alternative networks, our insistence on seeing the likes of Facebook and Twitter as the path toward freedom for all people will only serve to increase our dependence on corporations and government for the right to assemble and communicate.

Internet is easy prey for governments - CNN.com

by Douglas Rushkoff