18 Mai, 2012
Keine Rentenversicherungspflicht für Selbständige
“Die kürzlich von Bundesarbeitsministerin von der Leyen vorgestellten Pläne sehen einen gesetzlichen Zwang zum Abschließen einer Rentenversicherung für Selbstständige vor. Unter anderem sollen Selbstständige unter 30 Jahre zwischen 350 und 450 EUR monatlich für Rentenversicherung und zur Absicherung gegen Erwerbsminderung zahlen.”  Aus der ePetition für den deutschen Bundestag.
Wer selbstständig ist und gegen die Zwangsversicherung, kann die Petition online unterzeichnen.
Foto über: reginasworld:Tokyo by Steffi Jung 

Keine Rentenversicherungspflicht für Selbständige

“Die kürzlich von Bundesarbeitsministerin von der Leyen vorgestellten Pläne sehen einen gesetzlichen Zwang zum Abschließen einer Rentenversicherung für Selbstständige vor. Unter anderem sollen Selbstständige unter 30 Jahre zwischen 350 und 450 EUR monatlich für Rentenversicherung und zur Absicherung gegen Erwerbsminderung zahlen.”  Aus der ePetition für den deutschen Bundestag.

Wer selbstständig ist und gegen die Zwangsversicherung, kann die Petition online unterzeichnen.

Foto über: reginasworld:Tokyo by Steffi Jung 

11 Mai, 2012

Das Urheberrecht ermöglicht, dass wir Künstler und Autoren von unserer Arbeit leben können und schützt uns alle, auch vor global agierenden Internetkonzernen, deren Geschäftsmodell die Entrechtung von Künstlern und Autoren in Kauf nimmt. Die alltägliche Präsenz und der Nutzen des Internets in unserem Leben kann keinen Diebstahl rechtfertigen und ist keine Entschuldigung für Gier oder Geiz.

Wir sind die Urheber!

6 April, 2012

Das Bashing-Klima wird in Deutschland zu einer emotionalen Konstante, zu einer moralischen Keule deren Kriterien gerade mal nach Bedarf zusammengestrickt werden. Jeden kann es treffen, der sich ein bisschen anders verhält. Nach der Methode ‘Stecht das Schwein, macht es tot!’ (Zitat William Golding) wird eine kleine, symbolische Eucharistie abgezogen. Was mich bedenklich stimmt ist, wann sind es nicht mehr einzelne, sondern wann werden es Gruppen und was mich noch bedenklicher stimmt ist, soll der Diskurs als kollektive Denkform komplett aus der Bevölkerung geprügelt werden.

— Leserkommentar von hansbaum zum Artikel Israel-Attacke: Was spricht in Günter Grass?von Michael Naumann, TS 6.4.2012

29 März, 2012

Das Bewusstsein für Werbung soll desensibilisiert werden. Auf TV-Werbung reagieren Konsumenten mittlerweile mit Vermeidung und Reaktanz, das heißt man sieht sie zwar, fühlt sich aber unwohl. Im Internet funktioniert Werbung häufig unauffälliger. Man registriert oft nicht, wie man eingebunden ist.

— Christoph Neuberger, Kommunikationswissenschaftler Universität München, zur Pflicht-Einführung der Timeline für Unternehmensseiten bei Facebook. Aus: FACEBOOK
Der nächste Schritt zum umfassenden Biografie-Portal

28 März, 2012
Selbstdressur für AnfängerProkrastination ist der neue Fachbegriff für die bekannte Aufschieberitis, die anscheinend immer mehr Menschen Probleme bereitet. Psychologen haben jetzt die Lösung gefunden: Murmeln. Und so geht’s:
Zwei Gläser auf den Schreibtisch stellen, ein leeres und eines mit Murmeln.
Dann die Aufgaben um die Hälfte reduzieren und für jedes erledigte “Element” eine Murmel von einem Glas ins andere legen.
Wow! Dass Psychologen zu dem Thema nicht mehr einfällt, als mit Murmeln zu spielen und zur Selbstdressur anzuhalten, ist erschreckend. Menschen sollen funktionieren und wenn das nicht klappt, sollen sie sich selbst mit einem Dressur-Akt wie kleine Äffchen auf Kurs bringen.Warum wird nicht der wahre Grund von “Aufschieberitis” beleuchtet? Nämlich die Fragen:
Mache ich überhaupt, was ich will? 
Und was will ich denn machen?
Freier Wille und Entscheidungskompetenz sind die Lösung. Und nicht kleine bunte Glasperlen.
Foto über:

Selbstdressur für Anfänger

Prokrastination ist der neue Fachbegriff für die bekannte Aufschieberitis, die anscheinend immer mehr Menschen Probleme bereitet.

Psychologen haben jetzt die Lösung gefunden: Murmeln.

Und so geht’s:

  • Zwei Gläser auf den Schreibtisch stellen, ein leeres und eines mit Murmeln.
  • Dann die Aufgaben um die Hälfte reduzieren und für jedes erledigte “Element” eine Murmel von einem Glas ins andere legen.


Wow! Dass Psychologen zu dem Thema nicht mehr einfällt, als mit Murmeln zu spielen und zur Selbstdressur anzuhalten, ist erschreckend. Menschen sollen funktionieren und wenn das nicht klappt, sollen sie sich selbst mit einem Dressur-Akt wie kleine Äffchen auf Kurs bringen.

Warum wird nicht der wahre Grund von “Aufschieberitis” beleuchtet? Nämlich die Fragen:

  • Mache ich überhaupt, was ich will? 
  • Und was will ich denn machen?


Freier Wille und Entscheidungskompetenz sind die Lösung. Und nicht kleine bunte Glasperlen.

Foto über:

(via awkward--giraffe)

16 März, 2012
Kommentar zum Artikel in Die Zeit: Lernt zu teilen! Bevor es zu spät ist. Von Maximilian Probst und Kilian Trotier



Unverzichtbar wertlos


Dieser Artikel ist anbiedernd an die “neue” Netzkultur und bedient sich einer Argumentation, die auf tönernden Füßen steht. Wahrscheinlich braucht die Zeit jüngere Leser. Und dann wird munter nachgeplappert, was bei Twitter & Co die Runde macht. Mit Urheberrecht hat das nichts zu tun.
Und es gibt auch keine “neuen Geschäftsmodelle” für Künstler. kickstarter.com behält z. B. das gesamte Geld der Fans, wenn die Summe nicht zustande kommt. Gerissener kann man gar nicht Künstler und Fans auf einen Schlag in die Pfanne hauen.
Und noch etwas: Die Künstler melden sich nicht zu Wort? Das ist ja ein echter Witz! Natürlich melden die sich. Wie ich jetzt. Nur das schmeckt der Download-Süchtigen Copy&Paste Community ganz und gar nicht, was die sagen.
Künstler finden es nämlich nicht “hip”, wenn originäre Werke zerhackzückelt werden, wenn der Urheber nicht genannt wird, wenn nicht nur die “armen Kids” (wahrscheinlich alle ohne zahlungskräftige Eltern) sich in ungezügelter Gier alles einverleiben, was sich irgendwie herunterladen lässt, wenn auf YouTube zu meinen Songs ein völlig beklopptes “Fan”-Video läuft.
Künstler ziehen überall den Kürzeren: itunes zahlt z. B. von den 0,99 Cent ganze 0,09 Cents pro Song an den Künstler. Es gibt kein Mikro-Payment-System, das keine horrenden Gebühren erhebt.
Musik (oder im weiteren Sinne Kulturgut) wird als unverzichtbar betrachtet und ist zugleich wertlos, weil kaum einer dafür bezahlen will.
Foto: theconstantbuzz:©Tom Friedman

Kommentar zum Artikel in Die Zeit: Lernt zu teilen! Bevor es zu spät ist. Von Maximilian Probst und Kilian Trotier

Unverzichtbar wertlos

Dieser Artikel ist anbiedernd an die “neue” Netzkultur und bedient sich einer Argumentation, die auf tönernden Füßen steht. Wahrscheinlich braucht die Zeit jüngere Leser. Und dann wird munter nachgeplappert, was bei Twitter & Co die Runde macht. Mit Urheberrecht hat das nichts zu tun.

Und es gibt auch keine “neuen Geschäftsmodelle” für Künstler. kickstarter.com behält z. B. das gesamte Geld der Fans, wenn die Summe nicht zustande kommt. Gerissener kann man gar nicht Künstler und Fans auf einen Schlag in die Pfanne hauen.

Und noch etwas: Die Künstler melden sich nicht zu Wort? Das ist ja ein echter Witz! Natürlich melden die sich. Wie ich jetzt. Nur das schmeckt der Download-Süchtigen Copy&Paste Community ganz und gar nicht, was die sagen.

Künstler finden es nämlich nicht “hip”, wenn originäre Werke zerhackzückelt werden, wenn der Urheber nicht genannt wird, wenn nicht nur die “armen Kids” (wahrscheinlich alle ohne zahlungskräftige Eltern) sich in ungezügelter Gier alles einverleiben, was sich irgendwie herunterladen lässt, wenn auf YouTube zu meinen Songs ein völlig beklopptes “Fan”-Video läuft.

Künstler ziehen überall den Kürzeren: itunes zahlt z. B. von den 0,99 Cent ganze 0,09 Cents pro Song an den Künstler. Es gibt kein Mikro-Payment-System, das keine horrenden Gebühren erhebt.

Musik (oder im weiteren Sinne Kulturgut) wird als unverzichtbar betrachtet und ist zugleich wertlos, weil kaum einer dafür bezahlen will.

Foto: theconstantbuzz:©Tom Friedman

(via elkeringhausen)

15 März, 2012

Das Geschlecht erscheint heute als letzte Bastion, die noch irgendwie geschleift werden müsste. Es wird umso wütender als Kategorie eingeklagt, je mehr man im Stillen ahnt, dass die Befreiung in nichts anderes als in berufliche Selbstverwirklichung und den damit einhergehenden Zurichtungen mündet. Indem man das Geschlecht überdeterminiert, vernebelt man den Freiheitsmangel einer Gesellschaft insgesamt. Um es marxistisch zu pointieren: Die Beschwörung des Geschlechts lenkt nur vom Unbehagen an den Produktionsverhältnissen ab. Das Selbstverwirklichte ist heute das Unfreie. Wer das Geschlecht mit einem trügerischen Freiheitsversprechen befrachtet, spricht doch nur wie ein Unternehmensberater: Er setzt auf Männer und Frauen, die über Kommunikations-, Kooperations- und Empathiefähigkeit verfügen, den Schmierstoffen des allerneuesten Kapitalismus. Wer von Frauen spricht, spricht in Wahrheit von keinem Geschlecht, sondern vom neuen Menschen.

Geschlechterrollen: Das Selbstverwirklichte ist heute das Unfreie | Lebensart | ZEIT ONLINE

14 März, 2012

Wer lacht, hat keine Angst und die eigentliche Macht.

Frank Hilbrich

Mehr zum Lachen

13 März, 2012
The Taxonomy of Art by The C-Monster.net

The Taxonomy of Art by The C-Monster.net

12 März, 2012

Die Verselbständigung der Bilder im und durch das Internet, ihre Kommentierung durch Bildunterschriften und Montagen widerspricht exakt dem, was Diktatoren wie Kim Jong Il anstreben: die Kontrolle ihres Bildes in der Öffentlichkeit.

Looking at things: Kim Jong Il macht auch den Bass fett | Kultur | ZEIT ONLINE

7 März, 2012
Abstimmen und meine Band unterstützen! Kostet nix und hört sich auch noch gut an!
thebrittnees:

VOTE for Rott’s remix of Beyonce’s End of Time. It’s a contest and you can ONLY VOTE TODAY (it took a bit…). If Rott’s version wins, we get $4,000 and can finance our own album. Support us here!
To vote, you need to be Sound Cloud member. But plays do count, too!
THANK YOU!!!
(Photo: www.celebs101.com)

Abstimmen und meine Band unterstützen! Kostet nix und hört sich auch noch gut an!

thebrittnees:

VOTE for Rott’s remix of Beyonce’s End of Time. It’s a contest and you can ONLY VOTE TODAY (it took a bit…). If Rott’s version wins, we get $4,000 and can finance our own album. Support us here!

To vote, you need to be Sound Cloud member. But plays do count, too!

THANK YOU!!!

(Photo: www.celebs101.com)

27 Februar, 2012

Ganz offensichtlich besitze ich die seltene Gabe, bekiffte Texte zu schreiben, ohne Drogen zu nehmen.